DIE NORDDEUTSCHE MISSION

Die Hauptversammlung der Norddeutschen Mission stimmt 2001 einer gemeinsamen Satzung mit den afrikanischen Kirchen zu.

Sechs Partnerkirchen und ihre Mission

Die Norddeutsche Mission wurde 1836 von reformierten und lutherischen Missionsvereinen in Hamburg gegründet. Die ersten Missionare gingen 1847 nach Westafrika. Im Ersten Weltkrieg wurde die 1884 gegründete Kolonie Deutsch-Togoland, in der sich weitestgehend das Missionsgebiet befand, von Franzosen und Briten erobert. 52 Mitarbeiter der Mission wurden inhaftiert. Nach der Aufteilung in britisches und französisches Völkerbund-Mandatsgebiet wurde die Unterstützung der entstandenen Gemeinden durch die Norddeutsche Mission weitestgehend verboten. Die Arbeit musste an andere Missionen übergeben werden, ein enger Kontakt nach Bremen blieb aber bestehen.

Pastoren in Togo bereiten sich auf den Gottesdienst vor.

Nach der Unabhängigkeit Togos und Ghanas von den Kolonialmächten bitten die dortigen Kirchen die Norddeutsche Mission um Hilfe in Entwicklungsprojekten und Evangelisation. So werden 1960 ökumenische Mitarbeiter – nicht Missionare – nach Togo und Ghana entsandt.

Durch Vertrag wird 1980 aus der Mission ein gemeinsames Missionswerk der Bremischen Evangelischen Kirche, der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg, der Evangelisch- reformierten Kirche, der Lippischen Landeskirche. 2001 werden in einer neuen Satzung die aus der Missionsarbeit entstandenen Presbyterianischen Kirchen von Ghana und Togo als gleichberechtigte Partnerinnen in die Mission mit aufgenommen.

Lesen über mehr über die Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterGeschichte der "Bremen Mission".  Außerdem: eine Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterChronologie der Norddeutschen Mission