DZEMENI –

Die Pick-Up-Apotheke der Mobile Clinic fährt auch in entlegene Dörfer.

Eine Gesundheitsstation in Ghana

Die Gesundheitsstation in Dzemeni ist eine von vielen ihrer Art in Ghana und Togo. Mit Unterstützung der Norddeutschen Mission wird die Landbevölkerung behandelt, die sonst keinen Zugang zu medizinischer Versorgung hat.

Kann der Medizinmann des Dorfes nicht weiterhelfen, wenden sich die Patienten an die Gesundheitsstation. Dort werden sie von einer Krankenschwester untersucht, die ihnen Medikamente verschreiben kann. Außerdem arbeiten hier zwei Krankenpflegeassistenten, ein Arzt ist nur gelegentlich vor Ort. Weil Dzemeni der wichtigste Markt der Region ist, kommen nicht nur Ansässige, sondern auch Auswärtige zur Behandlung. Durchschnittlich werden 30 Patienten pro Tag versorgt. Sie leiden u.a. an Malaria, schweren Durchfällen oder Bluthochdruck. Besonders in der Trockenzeit mehren sich Lungen- und Hautkrankheiten aufgrund der staubigen Luft.  

„Wir haben glücklicherweise auch vier Betten, so dass wir die Kranken bei uns aufnehmen können, wenn es notwendig ist“, erzählt Janet Kwami. „Für schwerere Fälle ist das Krankenhaus in Peki zuständig. Das ist von hier aus 30 Kilometer entfernt. Wir haben allerdings kein Fahrzeug. Wenn also jemand dorthin verlegt wird, muss ein Taxi bezahlt werden.“  


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